Vielleicht für den einen oder anderen interessant, der statt der Google-Karte bei geocaching.com lieber die Karten von OpenStreetMap einbinden würde. Ich für meinen Teil bevorzuge diese ja, weil sie in Ballungsräumen und bei Fuß-/Rad-/Wanderwegen häufig deutlich besser sind als Google. Liegt einfach daran, dass das Google-Auto nicht auf Fußwegen fahren kann
Wie auch immer, wer Greasemonkey für den Firefox eh schon verwendet, weil er/sie noch andere Scripts benutzt, kann sich mal OSMIFY ansehen. Auf der Homepage wird eigentlich alles erklärt und es gibt sogar Screenshots von den verschiedenen Karten.
Die Einbindung der OSM-Karten soll wohl bei allen Seiten funktionieren, die GoogleMaps über die API einbinden, aber ich habe mich dazu nicht weiter schlau gemacht, hab es eben speziell wegen den Geocaching-Karten installiert.
Anja und ich gehen ja seit knapp zwei Jahren dem Geocaching nach. Da macht man ja die eine oder andere Entdeckung (auch softwaretechnischer Art), die sich vielleicht lohnt, am Rande zu erwähnen…
Im heutigen Fall sind das die folgenden JavaScripts:
Geocaching Google Map Enhancements: Damit kann man auf geocaching.com in der Google-Karte inaktive Caches und die weißen Kästchen um die Cache-Symbole entfernen. In meinen Augen zwei sehr sinnvolle Funktionen, die leider von Groundspeak selbst nicht angeboten werden. Die Karte wird dadurch auf jeden Fall übersichtlicher.
Geocaching Hide Nav Bars: Mit Hilfe dieses Scriptes kann man die linke und rechte Navigationsleiste aus- bzw. einblenden lassen. Gerade bei kleineren Auflösungen bekommt man dadurch deutlich mehr Platz für die wichtigen Inhalte
GCBBCode: Wenn man einen Cache loggen will, fügt man doch gerne den einen oder anderen Smiley ein. Auf geocaching.com ist das allerdings nicht so einfach, da diese nur in einem neuen Fenster geöffnet werden und auch nicht direkt angeklickt werden können. Mit diesem Script hat man alle Standard-Gesichter direkt verfügbar und kann sie auch per Mausklick einfügen. Das sparte einem das lästige Kopieren und Einfügen.
GCIgnoreList: In der Google-Karte kann man bestimmte Caches, die man nicht sehen möchte, einfach per Klick ignorieren und sie verschwinden aus der Karte.
GCVote: Hierbei handelt es sich um ein Bewertungssystem für Caches. Es ist sehr gut integriert und man hat nahezu überall die Möglichkeit Sterne zu vergeben bzw. zu sehen, wie ein Cache im Durchschnitt bewertet wurde. Die Bewertung wird mit geocaching.com-Benutzernamen und einem beliebigen Passwort geschützt auf einem Server des Programmierers abgelegt. Über das Für und Wider eines solchen Bewertungssystems möchte ich mich nicht äußern, wer es nicht will soll es einfach nicht benutzen
Hinweis: Für alle oben genannten Scripts wird das Firefox-Plugin Greasemonkey benötigt. Wer bedenken wegen möglichem gefährlichen Code in den Scripts hat, sollte lieber die Finger davon lassen.
In unserem Fall waren es natürlich zwei, nämlich Anja und ich. Wir waren gestern bei angenehmen 30°C südlich von Erfurt unterwegs, weil wir geocachen und das Wetter genießen wollten.
beim Auto sind wir natürlich los gelaufen
bei 1 war uns ganz schön warm und von den vielen Insektenstichen hatten wir auch genug, also zurück zum Auto
bei 2 war ein Wegweiser, wohin wir gehen müssen
bei 3 war kein Wegweiser und wir sind natürlich falsch abgebogen
So wurde aus dem vergnüglichen Nachmittagsspaziergang ein Gewaltmarsch von 11,5km ohne jegliche Getränke im Gepäck. Das haben wir im Auto liegen lassen, weil wir ja eh nicht so lange weg bleiben wollten
Früher gab es ja die beliebte Schnitzeljagd, welche wahrscheinlich jeder schon mal auf die ein oder andere Weise gespielt hat. Über die Jahre wird man natürlich ältern und irgendwie hat man kein Interesse mehr an solchen Kinderspielen.
Aber irgendwann erfinden schlaue Leute vom Militär das GPS und irgendwann werden die Geräte auch so klein und günstig, dass sich das jeder Idiot Interessierte kaufen kann.
Dann dauert es auch nicht mehr lange und schon ist das Geocaching entstanden. Eine Schnitzeljagd, bei der man GPS-Koordinaten bekommt (oder manchmal erst finden muss) um dann irgendwo einen versteckten Behälter zu finden. Dort bekommt man dann manchmal weitere Koordinaten usw. usf.
Soweit mal zur kurzen Erläuterung. Warum das ganze?
Langer Rede, kurzer Sinn: Anja hat einen Bericht im TV gesehen und mich dazu angestachelt, so ein kleines GPS-Gerät zu kaufen. Gestern ist es auch angekommen und jetzt werden wir wohl in Zukunft ständig im Unterholz oder irgendwelchen Kanälen herum krabbeln um Sachen zu suchen, die andere Leute weggeworfen haben.
Falls ihr also demnächst mal ein paar Leute bei euch im Vorgarten buddeln seht oder in der Stadt jemand unter Bänken herum krabbelt… nicht wundern
Zum Schluss noch ein paar nützliche Links für den interessierten Leser: geocaching.com und opencaching.de. Beides sind große Datenbanken für Caches (die versteckten Sachen, die man finden möchte), wobei mir opencaching.de besser gefällt.