Meine Gedankestütze von damals muss etwas geändert werden, damit jhead Bilder in allen Unterverzeichnissen drehen kann. Ist einfach nötig, da ich keine Lust habe, das für knappe 20 Verzeichnisse manuell zu machen
find -iname \*.JPG -exec jhead -autorot {} \;
Man muss hier leider diesen Umweg über find gehen, da nur die Windows-Version von jhead eine Möglichkeit zum durchsuchen von Unterverzeichnissen hat
Weil ich es für die Urlaubsbilder ständig brauche, nicht mehr wusste wie es geht und es wohl auch noch nicht irgendwo notiert hatte…
Um Bilder (im Beispiel mit der Endung JPG) auf eine bestimmte Größe zu bringen (im Beispiel die längste Seite 640 Pixel) kann man einfach den folgenden Befehl nutzen:
mogrify -resize 640 *.JPG
mogrify befindet sich im Paket imagemagick, welches eigentlich bei jeder Linux-Installation dazu gehören sollte (auch wenn sie zumindest bei Ubuntu nachinstalliert werden muss).
Vor einer Weile hatte ich Pinta ja schon einmal vorgestellt, habe es dann allerdings lange nicht mehr angeschaut, da ich meistens dann doch gleich Gimp starte (man nimmt, was man kennt ).
Heute habe ich aber mal wieder auf der Homepage vorbei geschaut und festgestellt, dass Pinta seit knapp 2 Monaten schon bei Version 0.5 ist. Also eben mal installiert und durchaus positiv überrascht, welche Funktionen und Filter inzwischen enthalten sind im Vergleich zum März. Und speziell meinen Bruder wird es vielleicht freuen, dass das Programm nun ins Deutsche übersetzt wurde
Den Download gibt es auf der Homepage für diverse Betriebssysteme, sollte also für keinen ein Problem sein, es zum laufen zu bekommen. Anschauen lohnt sich, finde ich.
Unter Windows gibt es ja kostenlose und einfache Bildbearbeitungsprogramme wie Sand am Meer, beispielhaft könnte man da paint.net oder PhotoFiltre nennen. Aber unter Linux? Irgendwie Fehlanzeige, ich kannte bisher nichts Vergleichbares.
Sicher, es gibt gimp, aber einfach ist anders! Ich selbst komme zwar damit gut zurecht und arbeite gerne damit, aber nicht jeder (speziell Anfänger) wollen sich mit dem zu Anfang unübersichtlichen Alles-Könner herumplagen.
Jetzt habe ich heute bei Ikahya zufällig von Pinta gelesen.
Der Download geht recht einfach, es ist für jedes bekanntere Betriebssystem ein Paket vorhanden. In meinem Fall habe ich einfach das Ubuntu/Karmic-Paket heruntergeladen und installiert. Weitere Abhängigkeiten waren bei mir nicht nötig, scheinbar hängt Mono noch irgendwo bei mir herum.
Auf den ersten Blick wirkt alles sehr übersichtlich und alle wichtigen Zeichenfunktionen sind trotz der frühen Version 0.2 schon verfügbar. Selbst Layer kann man anlegen
Einziger Wermutstropfen: Bisher ist das Programm nur in Englisch verfügbar. Aber ich denke, das wird sich auch bald ändern, die deutschen Übersetzer sind ja immer sehr fleißig
Wenn man eine Kamera mit Neigungssensor hat, kann man sich die Bilder ja am PC in manchen Programmen automatisch richtig gedreht anzeigen lassen, da die entsprechende Dreh-Information in den Exif-Daten vorhanden ist.
Allerdings können das nicht alle Programme, in meinem Fall z. B. autostitch für Panoramabilder. Daher kann man sich mit einem kurzen Befehl in der Konsole behelfen, der die Bilder korrekt dreht und neu abspeichert, damit alle Programme die Bilder richtig darstellen/verwenden können.
Dazu benutze ich (mal wieder) das Programm/Paket jhead
jhead -autorot *.jpg
Mehr ist gar nicht nötig. Danach kann man wunderbar seine Hochformat-Panoramabilder zusammenfügen lassen.